Förderquote
Prozentualer Anteil der förderfähigen Kosten, der als Zuschuss übernommen wird.
Förder- und Energiewissen einfach erklärt – von IBB SolarPLUS über Batteriespeicher bis Mieterstrom.
Prozentualer Anteil der förderfähigen Kosten, der als Zuschuss übernommen wird.
Teil der Investitionskosten, der nicht durch Förderung oder Kredit gedeckt ist.
Zeitraum, in dem sich die Investition durch Einsparungen und Erlöse zurückzahlt.
Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, der direkt im Gebäude verbraucht wird. Höher = wirtschaftlicher.
Kilowatt-Peak. Maximale Nennleistung einer PV-Anlage unter Standardbedingungen – die zentrale Kennzahl zur Anlagengröße.
Beginn der Maßnahme (z. B. verbindliche Bestellung). Anträge müssen in der Regel vor Vorhabenbeginn gestellt werden.
Offizielle Zusage des Fördergebers über Höhe und Bedingungen der Förderung. Erst danach darf mit der Maßnahme begonnen werden.
Berliner Förderprogramm für Photovoltaik, Speicher und Mieterstrom. Bezuschusst Investitions- und Planungskosten für private, gewerbliche und soziale Projekte.
Speichert überschüssigen Solarstrom für Abend- und Nachtstunden. Erhöht Eigenverbrauch und Versorgungssicherheit.
Solarstrom vom eigenen Dach wird direkt an die Mieter:innen im Gebäude verkauft – ohne Umweg über das öffentliche Netz.
Speicher wird über einen eigenen Batterie-Wechselrichter angeschlossen – einfache Nachrüstung bestehender PV-Anlagen.
Laden mit Wechselstrom an Wallboxen, typisch 11 oder 22 kW. Standard für Pflege-, Wohn- und Gewerbeobjekte.
Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen für Pflanzenanbau und Stromerzeugung.
Zeitraum, in dem sich die Investition durch Einsparungen und Erlöse zurückzahlt.
Mehrere kleine PV-Anlagen am selben Standort können rechtlich als eine Gesamtanlage gelten – mit Folgen für Vergütung und Pflichten.
Maximal verfügbare Leistung des Hausanschlusses. Bestimmt, wie viele Wallboxen ohne Ausbau möglich sind.
Datum, bis zu dem ein Förderantrag eingereicht sein muss. Förderungen sind oft budgetiert – „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.
Module werden auf vorhandener Dacheindeckung montiert. Standardvariante für Bestandsgebäude.
Anteil des Strombedarfs, der durch die eigene PV-Anlage gedeckt wird. Mit Speicher meist deutlich höher.
Himmelsrichtung der Modulfläche. 0° = Süd. Ost-West-Anlagen erzeugen gleichmäßiger über den Tag.
Direkte Zuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, z. B. für Heizungstausch, Energieberatung und Effizienzmaßnahmen.
Speichert überschüssigen Solarstrom für Abend- und Nachtstunden. Erhöht Eigenverbrauch und Versorgungssicherheit.
Bundesförderung für effiziente Gebäude. Bündelt Zuschüsse und Kredite für Sanierung, Neubau und einzelne Maßnahmen.
Teil der BEG für Einzelmaßnahmen wie Heizung, Dämmung oder Anlagentechnik – meist als Zuschuss über BAFA.
Offizielle Zusage des Fördergebers über Höhe und Bedingungen der Förderung. Erst danach darf mit der Maßnahme begonnen werden.
Module, die Licht von Vorder- und Rückseite nutzen. Mehrertrag bei reflektierendem Untergrund.
Schutzkonzept gegen Schäden durch Blitzeinschlag und Spannungsspitzen – Pflicht bei vielen Bestandsgebäuden.
Spezieller Schutzschalter, der Lichtbögen erkennt und abschaltet – in Pflege- und Sondergebäuden besonders relevant.
Verhältnis von Lade-/Entladeleistung zur Speicherkapazität. Bestimmt, wie schnell ein Speicher reagieren kann.
Überdachte Stellplätze mit PV-Modulen. Kombiniert Beschattung, Stromerzeugung und Lademöglichkeit.
Combined Charging System. Stecker für DC-Schnellladen, europäischer Standard.
Externer Dienstleister investiert, plant, betreibt – Kunde zahlt nur eine vereinbarte Rate oder den Stromverbrauch.
Verbrauchsdaten in Mieterstromprojekten sind personenbezogen – DSGVO-konformes Konzept erforderlich.
Speicher hängt direkt am Gleichstromkreis der PV-Anlage. Höherer Wirkungsgrad, ideal bei Neuinstallation.
Laden mit Gleichstrom ab 50 kW. Vor allem an öffentlichen Schnellladesäulen.
EU-Regel zur Begrenzung staatlicher Beihilfen an Unternehmen – wichtig bei der Kombination mehrerer Förderprogramme.
Verbraucher reagieren auf Netz- oder Preissignale und verschieben Lasten – entlastet das Netz und senkt Kosten.
Normenreihe für sichere Errichtung elektrischer Anlagen – verbindlich für jede PV-/Speicherinstallation.
Verkauf des Solarstroms an der Strombörse statt fester Einspeisevergütung – ab 100 kWp Pflicht.
Nutzbare Entladetiefe eines Speichers in Prozent. Höhere Werte erlauben mehr nutzbare Kapazität.
Erneuerbare-Energien-Gesetz. Regelt Einspeisevergütung, Marktprämien und Pflichten für Erzeuger erneuerbarer Energien.
Pflicht für Wallboxen, wenn Ladestrom verkauft wird. Sichert rechtssichere Abrechnung.
Teil der Investitionskosten, der nicht durch Förderung oder Kredit gedeckt ist.
Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, der direkt im Gebäude verbraucht wird. Höher = wirtschaftlicher.
Festgelegter Cent-Betrag pro kWh, den Netzbetreiber für eingespeisten Solarstrom über 20 Jahre zahlen.
Systematische Analyse des Energieverbrauchs nach DIN EN 16247. Pflicht für viele Nicht-KMU.
Bezuschusste Energieberatung für Wohngebäude und Nichtwohngebäude – Grundlage für viele Folgeförderungen.
Software- und Messtechnik, die Erzeugung, Verbrauch und Speicherung im Gebäude intelligent steuert und optimiert.
Mehrere Verbraucher teilen sich Strom aus einer gemeinsamen EE-Anlage – auf EU-Ebene zunehmend reguliert.
Energiewirtschaftsgesetz. Rechtlicher Rahmen für Erzeugung, Netzbetrieb und Versorgung mit Strom und Gas.
Speicher trennt das Gebäude bei Netzausfall vom Netz und versorgt weiter – mit kurzer Umschaltpause.
Aufständerung auf Flachdächern, oft Ost-West. Verbreitet bei Gewerbe- und Pflegeimmobilien.
Kostenpositionen, die laut Programmrichtlinie bezuschusst werden – z. B. Module, Wechselrichter, Planung, Installation.
Gesamtheit aller verfügbaren Förderprogramme von EU, Bund, Land und Kommune, die für ein konkretes Projekt nutzbar sind.
Prozentualer Anteil der förderfähigen Kosten, der als Zuschuss übernommen wird.
Gebäudeenergiegesetz. Regelt energetische Anforderungen an Neubau und Bestand sowie Heizungsanforderungen.
Neue, vereinfachte Form der Direktbelieferung im Gebäude ohne klassischen Mieterstromvertrag.
Übernimmt Planung, Installation und Inbetriebnahme aus einer Hand – ein Ansprechpartner für das gesamte Projekt.
Gesamte Sonnenstrahlung auf eine Fläche – maßgeblich für den Jahresertrag einer PV-Anlage.
Industrieller Batteriespeicher ab einigen 100 kWh. Für Gewerbe, Quartiere und Netzdienstleistungen.
Kombiniert PV-Wechselrichter und Batterie-Lader in einem Gerät. Vereinfacht Aufbau und Energiemanagement.
Investitionsbank Berlin. Bewilligungsstelle u. a. für IBB SolarPLUS und weitere Berliner Förderprogramme.
Berliner Förderprogramm für Photovoltaik, Speicher und Mieterstrom. Bezuschusst Investitions- und Planungskosten für private, gewerbliche und soziale Projekte.
Variante von IBB SolarPLUS für größere Anlagen ab definierter Leistungsschwelle. Höhere Fördersummen für gewerbliche und soziale Träger.
Intelligentes Messsystem aus Smart Meter und Kommunikationseinheit. Voraussetzung für viele Steuerungs- und Marktfunktionen.
Dokumentiert die fertige Anlage. Grundlage für Vergütung, Förderauszahlung und Gewährleistung.
Module ersetzen die Dacheindeckung selbst. Optisch ansprechend, aber meist teurer.
Vollständig autarker Betrieb ohne Netzanschluss. Selten in städtischer Umgebung, eher in Notversorgung.
Rendite des Projekts in Prozent – ermöglicht Vergleich mit anderen Investments.
Heutiger Wert aller zukünftigen Einsparungen und Erlöse abzüglich Investition. Positiv = wirtschaftlich.
KfW-Kreditprogramm „Erneuerbare Energien – Standard“. Finanziert PV-Anlagen, Speicher und weitere EE-Projekte.
Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau – u. a. für energetische Sanierung, Effizienzgebäude und erneuerbare Energien.
Kilowattstunde. Maßeinheit für Energie – beschreibt, wie viel Strom erzeugt oder verbraucht wird.
Kilowatt-Peak. Maximale Nennleistung einer PV-Anlage unter Standardbedingungen – die zentrale Kennzahl zur Anlagengröße.
Einzelner Anschluss zum Laden eines Fahrzeugs. Eine Wallbox kann mehrere Ladepunkte haben.
Gezielte Steuerung von Verbrauchern, um Lastspitzen zu vermeiden und Netzentgelte zu senken.
Verteilt die verfügbare Anschlussleistung dynamisch auf mehrere Wallboxen – verhindert Überlast.
Modulebene-Elektronik, die jedes Modul einzeln steuert. Sinnvoll bei Verschattung oder unterschiedlich ausgerichteten Dächern.
Batterietechnologie mit hoher Sicherheit, langer Lebensdauer und ohne Kobalt. Heute Standard für Heim- und Gewerbespeicher.
Erste Prüfung, ob ein PV-/Speicherprojekt technisch, wirtschaftlich und rechtlich umsetzbar ist.
Variable Förderung für direktvermarkteten Strom – ergänzt den Börsenpreis bis zur gesetzlichen Vergütungshöhe.
Zentrales Register der Bundesnetzagentur. Jede Erzeugungsanlage muss innerhalb eines Monats eingetragen werden.
Definiert, wie Erzeugung, Verbrauch und Reststrom messtechnisch erfasst und abgerechnet werden.
Solarstrom vom eigenen Dach wird direkt an die Mieter:innen im Gebäude verkauft – ohne Umweg über das öffentliche Netz.
Gesetzliche Förderung pro kWh gelieferten Mieterstroms – verbessert die Wirtschaftlichkeit deutlich.
Kleiner Wechselrichter direkt am Modul. Erhöht den Ertrag bei Teilverschattung.
Winkel der Module zur Horizontalen. In Berlin optimal: 30–35° bei Südausrichtung.
Kontinuierliche Überwachung von Erträgen und Verbräuchen – Grundlage für Optimierung und Nachweise gegenüber Fördergebern.
Solarzellen aus einem einzigen Siliziumkristall. Hoher Wirkungsgrad, heute Standard bei neuen Anlagen.
„Maximum Power Point“. Der Wechselrichter regelt Spannung/Strom so, dass das Modul stets maximale Leistung liefert.
Messstellenbetriebsgesetz. Regelt Einbau und Betrieb intelligenter Messsysteme (Smart Meter).
Formaler Antrag beim Netzbetreiber, eine Erzeugungsanlage anschließen zu dürfen.
Prüfung, ob das örtliche Netz die zusätzliche Einspeiseleistung aufnehmen kann.
Fähigkeit eines Speichers, bei Stromausfall ausgewählte Verbraucher weiter zu versorgen.
Real nutzbarer Anteil der Bruttokapazität eines Speichers. Maßgebliche Kennzahl für Auslegung.
Laufende Betriebskosten (OPEX) vs. einmalige Investitionskosten (CAPEX). Wichtig für Modellvergleiche.
PV-Anlage wird gemietet statt gekauft. Geringe Anfangskosten, dafür laufende Pacht.
Speicher fängt kurzfristige Lastspitzen ab und senkt damit Netzentgelte – besonders relevant für Gewerbekunden.
Solarzellen aus mehreren Siliziumkristallen. Etwas geringerer Wirkungsgrad, günstiger – heute seltener verbaut.
Umwandlung überschüssigen Stroms in Wärme – z. B. über Heizstäbe in Pufferspeichern.
Langfristiger Stromliefervertrag zwischen Anlagenbetreiber und Abnehmer zu festem Preis.
Wallbox lädt nur dann, wenn die PV-Anlage Überschussstrom liefert – maximiert Eigenverbrauch.
Modernisierung bestehender Anlagen mit leistungsstärkerer Technik – steigert Ertrag und Wirtschaftlichkeit.
Liefert Strom, wenn die PV-Anlage nicht ausreicht – Voraussetzung für Vollversorgung der Mieter:innen.
Ladevorgang wird per Chipkarte gestartet – wichtig für Mehrnutzer und Abrechnung.
Verknüpfung von Strom, Wärme und Mobilität – z. B. PV + Wärmepumpe + Wallbox in einem System.
Intelligenter Stromzähler, der Verbrauchsdaten digital überträgt – Pflicht für viele PV-Anlagen und Großverbraucher.
Pflicht zur Installation einer PV-Anlage bei Neubau und größeren Dachsanierungen in Berlin.
Gebäude mit besonderem Personenkreis (u. a. Pflegeheime, Krankenhäuser) unterliegen nach Landesbauordnung zusätzlichen Anforderungen an Brandschutz, Statik und Rettungswege – relevant bei jeder PV- und Speicherplanung auf oder in diesen Gebäuden.
Jahresertrag pro installiertem kWp (kWh/kWp). Kennzahl zur Bewertung der Anlagenqualität und des Standorts.
Prüfung, ob die Dachkonstruktion das zusätzliche Gewicht der PV-Anlage tragen kann.
Mehrere Module werden in Reihe („String“) an einen zentralen Wechselrichter angeschlossen. Bewährt und kosteneffizient.
Kosten pro kWh, die der eigene Solarstrom über die Laufzeit verursacht. Vergleichsmaß zum Netzbezug.
Jährliche Verteuerung des Netzstroms. Wesentlicher Treiber der PV-Wirtschaftlichkeit über 20+ Jahre.
Vereinfachtes Messkonzept: Ein zentraler Zähler erfasst Bezug und Einspeisung des gesamten Gebäudes.
Halter von E-Autos können CO₂-Einsparungen als Treibhausgasminderungsquote verkaufen – jährliche Zusatzerlöse.
Europäischer Standardstecker für AC-Laden – an nahezu allen Wallboxen und E-Autos verbaut.
Es wird vorrangig selbst verbraucht; nur überschüssiger Strom geht ins Netz.
Reduziert den Ertrag erheblich – sollte bei der Planung durch Verschattungsanalyse berücksichtigt werden.
Nachweis nach Projektende, dass Fördermittel zweckgemäß eingesetzt wurden. Voraussetzung für die Auszahlung des Restbetrags.
Betriebsart, bei der der gesamte erzeugte Strom ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet wird.
Beginn der Maßnahme (z. B. verbindliche Bestellung). Anträge müssen in der Regel vor Vorhabenbeginn gestellt werden.
Wandladestation für E-Autos. Lädt schneller und sicherer als eine normale Steckdose.
Heizsystem, das Umweltwärme nutzt. In Kombination mit PV besonders wirtschaftlich und förderfähig.
Regelmäßige Inspektion, Reinigung und Prüfung der Anlage – sichert Ertrag, Garantie und Versicherungsschutz.
Wandelt den Gleichstrom der PV-Module in netzfähigen Wechselstrom um. Herzstück jeder Solaranlage.
Anteil der eingestrahlten Sonnenenergie, der in elektrische Energie umgewandelt wird. Moderne Module: 20–23 %.
Anzahl der vollständigen Lade- und Entladevorgänge. Bestimmt maßgeblich die Lebensdauer eines Batteriespeichers.
Anzahl Vollzyklen, bevor die Kapazität auf einen definierten Wert (z. B. 80 %) sinkt. Maßstab für Lebensdauer.