IBB SolarPLUS
Berliner Förderprogramm für Photovoltaik, Speicher und Mieterstrom. Bezuschusst Investitions- und Planungskosten für private, gewerbliche und soziale Projekte.
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Die wichtigsten Begriffe rund um Förderungen, Photovoltaik, Speicher, Mieterstrom und Energiemanagement – kompakt auf einen Blick.
Für Geschäftsführung und Verwaltung: die verständlichsten und relevantesten Begriffe rund um Förderung und Investition – kompakt erklärt.
119 Begriffe gefunden
Berliner Förderprogramm für Photovoltaik, Speicher und Mieterstrom. Bezuschusst Investitions- und Planungskosten für private, gewerbliche und soziale Projekte.
Mehr zu IBB SolarPLUSVariante von IBB SolarPLUS für größere Anlagen ab definierter Leistungsschwelle. Höhere Fördersummen für gewerbliche und soziale Träger.
Mehr zu IBB SolarPLUS LZinsgünstige Kredite und Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau – u. a. für energetische Sanierung, Effizienzgebäude und erneuerbare Energien.
Mehr zu KfW-FörderungKfW-Kreditprogramm 'Erneuerbare Energien – Standard'. Finanziert PV-Anlagen, Speicher und weitere EE-Projekte.
Mehr zu KfW 270Direkte Zuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, z. B. für Heizungstausch, Energieberatung und Effizienzmaßnahmen.
Mehr zu BAFA-ZuschussBundesförderung für effiziente Gebäude. Bündelt Zuschüsse und Kredite für Sanierung, Neubau und einzelne Maßnahmen.
Mehr zu BEGTeil der BEG für Einzelmaßnahmen wie Heizung, Dämmung oder Anlagentechnik – meist als Zuschuss über BAFA.
Mehr zu BEG EMErneuerbare-Energien-Gesetz. Regelt Einspeisevergütung, Marktprämien und Pflichten für Erzeuger erneuerbarer Energien.
Festgelegter Cent-Betrag pro kWh, den Netzbetreiber für eingespeisten Solarstrom über 20 Jahre zahlen.
Variable Förderung für direktvermarkteten Strom – ergänzt den Börsenpreis bis zur gesetzlichen Vergütungshöhe.
EU-Regel zur Begrenzung staatlicher Beihilfen an Unternehmen – wichtig bei der Kombination mehrerer Förderprogramme.
Gesamtheit aller verfügbaren Förderprogramme von EU, Bund, Land und Kommune, die für ein konkretes Projekt nutzbar sind.
Prozentualer Anteil der förderfähigen Kosten, der als Zuschuss übernommen wird.
Kostenpositionen, die laut Programmrichtlinie bezuschusst werden – z. B. Module, Wechselrichter, Planung, Installation.
Nachweis nach Projektende, dass Fördermittel zweckgemäß eingesetzt wurden. Voraussetzung für die Auszahlung des Restbetrags.
Offizielle Zusage des Fördergebers über Höhe und Bedingungen der Förderung. Erst danach darf mit der Maßnahme begonnen werden.
Datum, bis zu dem ein Förderantrag eingereicht sein muss. Förderungen sind oft budgetiert – 'Wer zuerst kommt, mahlt zuerst'.
Beginn der Maßnahme (z. B. verbindliche Bestellung). Anträge müssen in der Regel vor Vorhabenbeginn gestellt werden.
Investitionsbank Berlin. Bewilligungsstelle u. a. für IBB SolarPLUS und weitere Berliner Förderprogramme.
Bezuschusste Energieberatung für Wohngebäude und Nichtwohngebäude – Grundlage für viele Folgeförderungen.
Kilowatt-Peak. Maximale Nennleistung einer PV-Anlage unter Standardbedingungen – die zentrale Kennzahl zur Anlagengröße.
Kilowattstunde. Maßeinheit für Energie – beschreibt, wie viel Strom erzeugt oder verbraucht wird.
Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, der direkt im Gebäude verbraucht wird. Höher = wirtschaftlicher.
Anteil des Strombedarfs, der durch die eigene PV-Anlage gedeckt wird. Mit Speicher meist deutlich höher.
Betriebsart, bei der der gesamte erzeugte Strom ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet wird.
Es wird vorrangig selbst verbraucht; nur überschüssiger Strom geht ins Netz.
Wandelt den Gleichstrom der PV-Module in netzfähigen Wechselstrom um. Herzstück jeder Solaranlage.
Mehrere Module werden in Reihe ('String') an einen zentralen Wechselrichter angeschlossen. Bewährt und kosteneffizient.
Kombiniert PV-Wechselrichter und Batterie-Lader in einem Gerät. Vereinfacht Aufbau und Energiemanagement.
Modulebene-Elektronik, die jedes Modul einzeln steuert. Sinnvoll bei Verschattung oder unterschiedlich ausgerichteten Dächern.
Kleiner Wechselrichter direkt am Modul. Erhöht den Ertrag bei Teilverschattung.
Solarzellen aus einem einzigen Siliziumkristall. Hoher Wirkungsgrad, heute Standard bei neuen Anlagen.
Solarzellen aus mehreren Siliziumkristallen. Etwas geringerer Wirkungsgrad, günstiger – heute seltener verbaut.
Anteil der eingestrahlten Sonnenenergie, der in elektrische Energie umgewandelt wird. Moderne Module: 20–23 %.
Gesamte Sonnenstrahlung auf eine Fläche – maßgeblich für den Jahresertrag einer PV-Anlage.
Jahresertrag pro installiertem kWp (kWh/kWp). Kennzahl zur Bewertung der Anlagenqualität und des Standorts.
Winkel der Module zur Horizontalen. In Berlin optimal: 30–35° bei Südausrichtung.
Himmelsrichtung der Modulfläche. 0° = Süd. Ost-West-Anlagen erzeugen gleichmäßiger über den Tag.
Reduziert den Ertrag erheblich – sollte bei der Planung durch Verschattungsanalyse berücksichtigt werden.
'Maximum Power Point'. Der Wechselrichter regelt Spannung/Strom so, dass das Modul stets maximale Leistung liefert.
Module, die Licht von Vorder- und Rückseite nutzen. Mehrertrag bei reflektierendem Untergrund.
Module werden auf vorhandener Dacheindeckung montiert. Standardvariante für Bestandsgebäude.
Module ersetzen die Dacheindeckung selbst. Optisch ansprechend, aber meist teurer.
Aufständerung auf Flachdächern, oft Ost-West. Verbreitet bei Gewerbe- und Pflegeimmobilien.
Überdachte Stellplätze mit PV-Modulen. Kombiniert Beschattung, Stromerzeugung und Lademöglichkeit.
Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen für Pflanzenanbau und Stromerzeugung.
Speichert überschüssigen Solarstrom für Abend- und Nachtstunden. Erhöht Eigenverbrauch und Versorgungssicherheit.
Anzahl der vollständigen Lade- und Entladevorgänge. Bestimmt maßgeblich die Lebensdauer eines Batteriespeichers.
Nutzbare Entladetiefe eines Speichers in Prozent. Höhere Werte erlauben mehr nutzbare Kapazität.
Fähigkeit eines Speichers, bei Stromausfall ausgewählte Verbraucher weiter zu versorgen.
Speicher trennt das Gebäude bei Netzausfall vom Netz und versorgt weiter – mit kurzer Umschaltpause.
Vollständig autarker Betrieb ohne Netzanschluss. Selten in städtischer Umgebung, eher in Notversorgung.
Batterietechnologie mit hoher Sicherheit, langer Lebensdauer und ohne Kobalt. Heute Standard für Heim- und Gewerbespeicher.
Real nutzbarer Anteil der Bruttokapazität eines Speichers. Maßgebliche Kennzahl für Auslegung.
Verhältnis von Lade-/Entladeleistung zur Speicherkapazität. Bestimmt, wie schnell ein Speicher reagieren kann.
Speicher wird über einen eigenen Batterie-Wechselrichter angeschlossen – einfache Nachrüstung bestehender PV-Anlagen.
Speicher hängt direkt am Gleichstromkreis der PV-Anlage. Höherer Wirkungsgrad, ideal bei Neuinstallation.
Industrieller Batteriespeicher ab einigen 100 kWh. Für Gewerbe, Quartiere und Netzdienstleistungen.
Speicher fängt kurzfristige Lastspitzen ab und senkt damit Netzentgelte – besonders relevant für Gewerbekunden.
Anzahl Vollzyklen, bevor die Kapazität auf einen definierten Wert (z. B. 80 %) sinkt. Maßstab für Lebensdauer.
Wandladestation für E-Autos. Lädt schneller und sicherer als eine normale Steckdose.
Laden mit Wechselstrom an Wallboxen, typisch 11 oder 22 kW. Standard für Pflege-, Wohn- und Gewerbeobjekte.
Laden mit Gleichstrom ab 50 kW. Vor allem an öffentlichen Schnellladesäulen.
Europäischer Standardstecker für AC-Laden – an nahezu allen Wallboxen und E-Autos verbaut.
Combined Charging System. Stecker für DC-Schnellladen, europäischer Standard.
Einzelner Anschluss zum Laden eines Fahrzeugs. Eine Wallbox kann mehrere Ladepunkte haben.
Verteilt die verfügbare Anschlussleistung dynamisch auf mehrere Wallboxen – verhindert Überlast.
Wallbox lädt nur dann, wenn die PV-Anlage Überschussstrom liefert – maximiert Eigenverbrauch.
Ladevorgang wird per Chipkarte gestartet – wichtig für Mehrnutzer und Abrechnung.
Pflicht für Wallboxen, wenn Ladestrom verkauft wird. Sichert rechtssichere Abrechnung.
Maximal verfügbare Leistung des Hausanschlusses. Bestimmt, wie viele Wallboxen ohne Ausbau möglich sind.
Halter von E-Autos können CO₂-Einsparungen als Treibhausgasminderungsquote verkaufen – jährliche Zusatzerlöse.
Solarstrom vom eigenen Dach wird direkt an die Mieter:innen im Gebäude verkauft – ohne Umweg über das öffentliche Netz.
Definiert, wie Erzeugung, Verbrauch und Reststrom messtechnisch erfasst und abgerechnet werden.
Gesetzliche Förderung pro kWh gelieferten Mieterstroms – verbessert die Wirtschaftlichkeit deutlich.
Liefert Strom, wenn die PV-Anlage nicht ausreicht – Voraussetzung für Vollversorgung der Mieter:innen.
Vereinfachtes Messkonzept: Ein zentraler Zähler erfasst Bezug und Einspeisung des gesamten Gebäudes.
Neue, vereinfachte Form der Direktbelieferung im Gebäude ohne klassischen Mieterstromvertrag.
Mehrere Verbraucher teilen sich Strom aus einer gemeinsamen EE-Anlage – auf EU-Ebene zunehmend reguliert.
Software- und Messtechnik, die Erzeugung, Verbrauch und Speicherung im Gebäude intelligent steuert und optimiert.
Gezielte Steuerung von Verbrauchern, um Lastspitzen zu vermeiden und Netzentgelte zu senken.
Kontinuierliche Überwachung von Erträgen und Verbräuchen – Grundlage für Optimierung und Nachweise gegenüber Fördergebern.
Intelligenter Stromzähler, der Verbrauchsdaten digital überträgt – Pflicht für viele PV-Anlagen und Großverbraucher.
Intelligentes Messsystem aus Smart Meter und Kommunikationseinheit. Voraussetzung für viele Steuerungs- und Marktfunktionen.
Verknüpfung von Strom, Wärme und Mobilität – z. B. PV + Wärmepumpe + Wallbox in einem System.
Heizsystem, das Umweltwärme nutzt. In Kombination mit PV besonders wirtschaftlich und förderfähig.
Umwandlung überschüssigen Stroms in Wärme – z. B. über Heizstäbe in Pufferspeichern.
Verbraucher reagieren auf Netz- oder Preissignale und verschieben Lasten – entlastet das Netz und senkt Kosten.
Systematische Analyse des Energieverbrauchs nach DIN EN 16247. Pflicht für viele Nicht-KMU.
Erste Prüfung, ob ein PV-/Speicherprojekt technisch, wirtschaftlich und rechtlich umsetzbar ist.
Prüfung, ob die Dachkonstruktion das zusätzliche Gewicht der PV-Anlage tragen kann.
Formaler Antrag beim Netzbetreiber, eine Erzeugungsanlage anschließen zu dürfen.
Prüfung, ob das örtliche Netz die zusätzliche Einspeiseleistung aufnehmen kann.
Zentrales Register der Bundesnetzagentur. Jede Erzeugungsanlage muss innerhalb eines Monats eingetragen werden.
Dokumentiert die fertige Anlage. Grundlage für Vergütung, Förderauszahlung und Gewährleistung.
Normenreihe für sichere Errichtung elektrischer Anlagen – verbindlich für jede PV-/Speicherinstallation.
Schutzkonzept gegen Schäden durch Blitzeinschlag und Spannungsspitzen – Pflicht bei vielen Bestandsgebäuden.
Spezieller Schutzschalter, der Lichtbögen erkennt und abschaltet – in Pflege- und Sondergebäuden besonders relevant.
Übernimmt Planung, Installation und Inbetriebnahme aus einer Hand – ein Ansprechpartner für das gesamte Projekt.
Regelmäßige Inspektion, Reinigung und Prüfung der Anlage – sichert Ertrag, Garantie und Versicherungsschutz.
Modernisierung bestehender Anlagen mit leistungsstärkerer Technik – steigert Ertrag und Wirtschaftlichkeit.
Zeitraum, in dem sich die Investition durch Einsparungen und Erlöse zurückzahlt.
Kosten pro kWh, die der eigene Solarstrom über die Laufzeit verursacht. Vergleichsmaß zum Netzbezug.
Heutiger Wert aller zukünftigen Einsparungen und Erlöse abzüglich Investition. Positiv = wirtschaftlich.
Rendite des Projekts in Prozent – ermöglicht Vergleich mit anderen Investments.
Teil der Investitionskosten, der nicht durch Förderung oder Kredit gedeckt ist.
Externer Dienstleister investiert, plant, betreibt – Kunde zahlt nur eine vereinbarte Rate oder den Stromverbrauch.
PV-Anlage wird gemietet statt gekauft. Geringe Anfangskosten, dafür laufende Pacht.
Laufende Betriebskosten (OPEX) vs. einmalige Investitionskosten (CAPEX). Wichtig für Modellvergleiche.
Jährliche Verteuerung des Netzstroms. Wesentlicher Treiber der PV-Wirtschaftlichkeit über 20+ Jahre.
Verkauf des Solarstroms an der Strombörse statt fester Einspeisevergütung – ab 100 kWp Pflicht.
Langfristiger Stromliefervertrag zwischen Anlagenbetreiber und Abnehmer zu festem Preis.
Gebäude mit besonderem Personenkreis (u. a. Pflegeheime, Krankenhäuser) unterliegen nach Landesbauordnung zusätzlichen Anforderungen an Brandschutz, Statik und Rettungswege – relevant bei jeder PV- und Speicherplanung auf oder in diesen Gebäuden.
Gebäudeenergiegesetz. Regelt energetische Anforderungen an Neubau und Bestand sowie Heizungsanforderungen.
Energiewirtschaftsgesetz. Rechtlicher Rahmen für Erzeugung, Netzbetrieb und Versorgung mit Strom und Gas.
Messstellenbetriebsgesetz. Regelt Einbau und Betrieb intelligenter Messsysteme (Smart Meter).
Mehrere kleine PV-Anlagen am selben Standort können rechtlich als eine Gesamtanlage gelten – mit Folgen für Vergütung und Pflichten.
Pflicht zur Installation einer PV-Anlage bei Neubau und größeren Dachsanierungen in Berlin.
Verbrauchsdaten in Mieterstromprojekten sind personenbezogen – DSGVO-konformes Konzept erforderlich.
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